eine Juristin / einen Juristen (m/w/d)
Öffentliche Stellenausschreibung
Für Beschäftigte des Landes Schleswig-Holstein und externe Bewerberinnen und Bewerber
Im Ministerium für Justiz und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein in Kiel ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Arbeitsplatz für
im Referat II 54 „Prävention, Sucht und PsychHG“
auf Dauer in Vollzeit oder Teilzeit zu besetzen.
Das Ministerium für Justiz und Gesundheit ist oberste Landesbehörde für alle Belange der Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsversorgung in Schleswig-Holstein. Das Referat II 54 befasst sich mit zentralen Fragen der Prävention, der Suchthilfe und Suchtprävention sowie dem Gesetz zur Hilfe und Unterbringung von Menschen mit Hilfebedarf infolge psychischer Störungen (PsychHG).
- Grundsatzangelegenheiten des PsychHG,
- Ausübung der Fachaufsicht nach PsychHG über die Kreise und kreisfreien Städte,
- Ausarbeitung und rechtliche Bewertung von Gesetzes- und Verordnungsentwürfen in
- Bearbeitung von (Presse-)Anfragen und Petitionen aus dem genannten Bereich,
- Pflege des fachlichen Austauschs mit kommunalen Aufgabenträgern sowie mit Vertretungen
- Stellvertretende Leitung des Referats II 54.
- ein abgeschlossenes juristisches Hochschulstudium mit mindestens zwei befriedigenden
- eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung in der Laufbahngruppe 2, 2. Einstiegsamt oder in
- eine mindestens zweijährige Berufserfahrung im Bereich der öffentlichen Verwaltung.
- Sie kommunizieren zielgerichtet und adressatengerecht.
- Sie verfügen über eine analytische Denkweise und handeln lösungsorientiert.
- Sie fördern die Zusammenarbeit im Team und nehmen Bedürfnisse anderer wahr.
- Die Übernahme von Verantwortung ist für Sie selbstverständlich. Ihre Entscheidungen treffen Sie
- Sie sind innovativ und bringen neue Ideen und Denkansätze ein.
- Sie besitzen Verhandlungsgeschick sowie die Fähigkeit zu interdisziplinärer Zusammenarbeit.
- Kenntnisse des PsychHG sowie angrenzender Rechtsgebiete wie z.B. der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung,
- eine mindestens einjährige Berufserfahrung im Bereich der Fachaufsicht,
- Interesse an Führung und idealerweise bereits erste Führungserfahrung.
Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen und stellenmäßigen Voraussetzungen kann eine Besoldung bis zur Besoldungsgruppe A 15 erreicht werden. Bei einer Tätigkeit im Beschäftigtenverhältnis ist bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen eine Eingruppierung bis zur Entgeltgruppe E 14 TV-L möglich.
Darüber hinaus bieten wir:- ein vielfältiges und gemeinwohlorientiertes Aufgabenspektrum,
- ein kollegiales Arbeitsklima,
- ein vielseitiges Angebot in- und externer Fortbildungen sowie eine individuelle Personalentwicklung,
- ergänzende Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte (VBL),
- eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Möglichkeit mobil und flexibel zu arbeiten,
- 30 Tage Urlaub im Jahr,
- ein vielseitiges betriebliches Gesundheitsmanagement und Fahrrad-Leasing,
- eine gute Anbindung an den ÖPNV sowie das NAH.SH-Jobticket.
Wir freuen uns auf Sie!
Das Land Schleswig-Holstein setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein und prüft, ob freie Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen, insbesondere mit bei der Agentur für Arbeit arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldeten schwerbehinderten Menschen, besetzt werden können. Deshalb können sich Schwerbehinderte und ihnen Gleichgestellte auf diese Stellenausschreibung bewerben, auch wenn sie nicht im Landesdienst beschäftigt sind und werden bei gleichwertiger Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Wir möchten die Vielfalt der Biographien und Kompetenzen in der Landesverwaltung fördern. Deshalb begrüßen wir Bewerbungen, unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Identität.
Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben, gleiches gilt für Menschen mit Kenntnissen in niederdeutscher, friesischer oder dänischer Sprache.
Wir streben in allen Beschäftigtengruppen eine chancengleiche Beteiligung von Frauen an. Daher werden Frauen im Falle einer Unterrepräsentation bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung der Teilzeitbeschäftigung liegen im besonderen Interesse der Landesregierung. Deshalb werden an Teilzeit interessierte Bewerberinnen und Bewerber besonders angesprochen.
Jetzt bewerben!
Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (mindestens Lebenslauf, relevante Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse), bei Bewerbungen aus der öffentlichen Verwaltung mit einer aktuellen Beurteilung und ggf. einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte, richten Sie bitte bis unter Angabe des Stichwortes II 106-7/2026 zum
31. März 2026
an das Ministerium für Justiz und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein, II 10/Vertraulich, Lorentzendamm 35, 24103 Kiel gerne in elektronischer Form an das Postfach bewerbung@jumi.landsh.de. Bei Bewerbungen in Papierform bitten wir um Übersendung von Kopien, da die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden.
Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.
Ihre personenbezogenen Daten werden zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens auf der Grundlage des § 85 Absatz 1 des Landesbeamtengesetzes und § 15 Absatz 1 des Landesdatenschutzgesetzes verarbeitet. Weitere Informationen können Sie unseren Datenschutzbestimmungen entnehmen.
Für beamten- und tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen Frau Wensien (0431 988 3802) gerne zur Verfügung. Bei fachlichen Fragen zum Anforderungsprofil und den damit verbundenen Aufgaben wenden Sie sich bitte an Frau Kohl (0431 988 5561).
Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie hier.
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