Referentin/Referenten (m/w/d) „Binnenhochwasserschutz / Starkregenrisikomanagement“ im Referat V 45
Für Beschäftigte des Landes Schleswig-Holstein und externe Bewerberinnen und Bewerber
Im Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein (MEKUN) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle als
Referentin/Referent (m/w/d)
„Binnenhochwasserschutz / Starkregenrisikomanagement“
im Referat V 45 „Wassergefahrenmanagement“
auf Dauer in Vollzeit oder Teilzeit zu besetzen.
Über unsDie Abteilung 4 entwickelt Strategien und Programme im Bereich der Wasserwirtschaft, im Hafen- und Wasserbau sowie für den Boden- und Küstenschutz. Wir steuern die fachliche Umsetzung und erarbeiten die notwendigen rechtlichen Grundlagen.
Wir setzen uns für einen guten Zustand der Gewässer und gesunde Böden ein, engagieren uns für ein nachhaltiges Management der Wasserressourcen und übernehmen Verantwortung zum Schutz der Bevölkerung vor Wassergefahren.
Im Referat V 45 „Wassergefahrenmanagement“ mit 8 Mitarbeitenden werden die grundlegenden Anforderungen für die Erhaltung der Hochwassersicherheit an den Gewässern im Binnenland sowie das Starkregenrisikomanagement entwickelt und begleitet. Zudem werden die Grundsätze der Schadstoffunfallbekämpfung auf Gewässern, der Umgang mit Munition im Meer, der Umgang mit Baggergut in Küstengewässern und Seeschifffahrtsstraßen und das Sedimentmanagement in der Tideelbe hier bearbeitet.
In allen Aufgabenfeldern ist der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen auf Bundesebene sowie in den anderen Bundesländern und mit weiteren Akteuren ein zentrales Element der täglichen Arbeit.
Ihre Aufgaben- Sie begleiten konzeptionell und planerisch große Vorhaben zum Binnenhochwasserschutz und Hochwasserrückhalt als Vertretung des Ministeriums und koordinieren erforderlichenfalls landesinterne Positionen.
- Sie bearbeiten Grundsatzangelegenheiten zum Starkregenrisikomanagement und der wassersensiblen Siedlungsentwicklung im Bereich der Starkregenvorsorge.
- Sie sind Ansprechperson für fachliche Angelegenheiten der Hydrologie und bearbeiten Grundsatzfragen zur Hochwasservorhersage auch in Bund-Länder-Gremien.
- Sie erstellen fachliche Handlungsanweisungen und Leitlinien zum Starkregenrisikomanagement und schreiben diese fort unter Berücksichtigung von Schnittmengen zu anderen Leitlinien sowie allgemeingültiger Standards.
- Sie sind verantwortlich für die Grundsätze der Beratungsstelle Wassergefahren im LfU und steuern so deren Aufgaben gemeinsam mit der dort zuständigen Dezernatsleitung.
- Sie bearbeiten Grundsatzangelegenheiten der privaten Eigenvorsorge im Bereich der Vorsorge vor Überflutung.
- Sie übernehmen die Fachverantwortung für IT-Verfahren im eigenen Aufgabengebiet wie z.B. Hochwasser-Sturmflut-Informationssystem (HSI) und begleiten die Beteiligung Schleswig-Holsteins an länderübergreifenden und bundesweiten IT-Anwendungen wie z.B. Pegel-Online, Starkregenportal und ähnliches.
Voraussetzungen für die ausgeschriebene Stelle sind:
- ein wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Diplom, Master) der Fachrichtung Wasserwirtschaft bzw. Wasserbau, Hydrologie oder eines vergleichbaren Studienganges oder die Laufbahnbefähigung der Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt der Fachrichtung „Technische Dienste“ im Laufbahnzweig „Bauingenieurwesen“
- Berufserfahrung im Binnenhochwasserschutz und/oder in der öffentlichen Verwaltung
- gute Kenntnisse der übergreifenden Zusammenhänge innerhalb der Themen Binnenhochwasserschutz und Starkregenrisikomanagement sowie zu benachbarten Themen wie z.B. Küstenschutz
- Bereitschaft Dienstreisen wahrzunehmen
Darüber hinaus ergeben sich für die Besetzung der Stelle folgende Anforderungen:
- Sie kommunizieren zielgerichtet und adressatengerecht
- Sie beherrschen die deutsche Sprache verhandlungssicher in Wort und Schrift
- Sie fördern die Zusammenarbeit im Team
Zudem wäre wünschenswert:
- Kenntnisse der Verbandsarbeit in der Wasserwirtschaft in Schleswig-Holstein und das Zusammenwirken von Verbänden, Kommunen, unterer und oberster Wassberbehörde
- Kenntnisse der politischen Prozesse im Land und beim Bund
- Kenntnisse im nationalen Wasserrecht sowie im Landeswassergesetz Schleswig-Holstein (u.a. WHG, LWG)
Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen und stellenplanmäßigen Voraussetzungen erfolgt die Übertragung eines Dienstpostens, der mit den Besoldungsgruppen A 13/A 14 SHBesO bewertet ist. Bei einer Tätigkeit im Beschäftigtenverhältnis beträgt das Entgelt bei Vorliegen der tariflichen und persönlichen Voraussetzungen E 13 TV-L, nach beruflicher Entwicklung oder bei bereits wahrgenommenen höherwertigen Tätigkeiten ist eine Eingruppierung nach E 14 TV-L möglich.
Darüber hinaus bieten wir:
- ein vielfältiges und gemeinwohlorientiertes Aufgabenspektrum
- ein kollegiales Arbeitsklima
- ein vielseitiges Angebot in- und externer Fortbildungen
- individuelle Personalentwicklung
- ergänzende Altersvorsorge für Tarifbeschäftigte (VBL)
- eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Möglichkeit mobil und flexibel zu arbeiten
- 30 Tage Urlaub im Jahr
- ein vielseitiges betriebliches Gesundheitsmanagement
- eine gute Anbindung an den ÖPNV
- ein NAH.SH-Jobticket sowie Fahrradleasing
- ein Firmenfitnessangebot in Kooperation mit Hansefit
Die Landesregierung setzt sich für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ein und prüft, ob freie Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen, insbesondere mit bei der Agentur für Arbeit arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldeten schwerbehinderten Menschen, besetzt werden können. Personen mit einer Schwerbehinderung und ihnen Gleichgestellte werden bei gleichwertiger Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Wir möchten die Vielfalt der Biographien und Kompetenzen in der Landesverwaltung fördern. Deshalb begrüßen wir Bewerbungen, unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter sowie sexueller Identität.
Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben, gleiches gilt für Menschen mit Kenntnissen in niederdeutscher, friesischer oder dänischer Sprache.
Wir streben in allen Beschäftigtengruppen eine chancengleiche Beteiligung von Frauen an. Daher werden Frauen im Falle einer Unterrepräsentation bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Förderung der Teilzeitbeschäftigung liegen im besonderen Interesse der Landesregierung. Deshalb werden an Teilzeit interessierte Bewerberinnen und Bewerber besonders angesprochen.
Jetzt bewerben!Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (mindestens Lebenslauf, Schul-, Ausbildungs-, Arbeitszeugnisse), bei Bewerbungen aus der öffentlichen Verwaltung mit einer aktuellen Beurteilung und ggf. einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte, richten Sie bitte bis zum
13.02.2026
Auf die Vorlage von Lichtbildern/Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.
Ihre personenbezogenen Daten werden zur Durchführung des Bewerbungsverfahrens auf der Grundlage des § 85 Absatz 1 des Landesbeamtengesetzes und § 15 Absatz 1 des Landesdatenschutzgesetzes verarbeitet. Weitere Informationen können Sie unseren Datenschutzbestimmungen entnehmen.
Für beamten- oder tarifrechtliche Fragen sowie Fragen zum Verfahren steht Ihnen Herr Benjamin Ristau (Benjamin.Ristau@mekun.landsh.de oder Tel.: 0431 988 -7372), gern zur Verfügung. Bei fachlichen Fragen zum Anforderungsprofil und den damit verbundenen Aufgaben wenden Sie sich bitte an die Referatsleitung Herrn Alexander Bach (Alexander.Bach@mekun.landsh.de, Tel.: 0431 988 -4921).
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