Experte mit Forschungskompetenz (m/w/d) (Remote / Mobil möglich)
Kurzinfo
Besetzungszeitpunkt:
nächstmöglicher Zeitpunkt
Entgeltgruppe: EG 14 TV-L
Standort: LKA Niedersachsen Abt. 6
(Hannover)
Bewerbungsschluss: 17.01.2026
Aktenzeichen: 23.16.2.-03041/AP/IT-Recruiting/106-14
IT-Forensiker/-in (AIT) (m/w/d) - Wissenschaftliche/-r Fachexpertin/-experte mit Forschungskompetenz Polizei Niedersachsen - LKA Niedersachsen
Wesentliche
Kernaufgaben auf dem Arbeitsplatz sind:
- Fachliche Koordination komplexer IT-Forensik- und Navigationssystem-Analysen(Planung, Durchführung, Qualitätssicherung) in Fahrzeug- und Drohnensystemen
- Eigenständige Konzeption und Weiterentwicklung landesweit nutzbarer Lösungskonzepte (ReverseEngineering, Softwareanalyse) für noch unbekannte Hard- und Software inNavigations-, Fahrzeug- und Steuersystemen
- Erarbeitung, Weiterentwicklung und methodische Umsetzung spezieller Untersuchungsverfahren,orientiert an Wissenschaft, Forschung, Technik und Rechtsprechung
- Beratung von Ermittlungsteams zu technischen Fragestellungen im IT-Forensik- undSicherheitsbereich; Sicherstellung der operativen Leistungsfähigkeit (hybrideBedrohungen, Schutz von Einsatzkräften) sowie zu Datenschutz- und Beweisfragen
- Entwicklung, Anwendung und Weiterentwicklung standardisierter Verfahren, Workflows undToolchains (DFIR-Suiten, Telemetrie-Analysen, Beweissicherung,Chain-of-Custody) inkl. Validierung neuer Technologien
- Schulung, Mentoring und Aufbau von Fachkompetenzen im Team; Mitwirkung an bereichsübergreifenden Projekten/Arbeitsgruppen
Welche Voraussetzungen sind zwingend erforderlich
Hochschulabschluss
(Diplom/Master) in Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, IT-Sicherheit, Informatik,
Informationstechnik, Automobilinformatik, Geoinformatik, Physik, Mathematik
oder vergleichbarer (informations-)technischer / Naturwissenschaftlicher
Fachrichtung
Welche Voraussetzungen sind wünschenswert
Wünschenswert
sind Fachkenntnisse in den folgenden Bereichen:
- Kenntnisse undErfahrungen im Bereich des Reverse Engineerings
- Fundierte Kenntnisse von Embedded Betriebssystemen (z.B. QNX) und Datenbankstrukturen
- Erfahrung mit Fahrzeugnetzen (CAN, CAN-FD, FlexRay, Automotive Ethernet) undAutomotive-Standards (ASIL, ISO 26262, AUTOSAR)
- Kenntnisse zu GNSS-/Satellitennavigation, Kartenmaterial, Routenplanung,Echtzeitdatenverarbeitung.
- Fundierte Kenntnisse von digitalen Speichern und Filesystemen
- Sehr gute Programmierkenntnisse, vorzugsweise in C und in einer Skriptsprache z.B. Python
- Wünschenswert sind Kenntnisse verschiedener Mikroprozessor-Architekturen und Kryptographie
Des
Weiteren sollten Sie Fähigkeiten und Erfahrungen in diesen Bereichen
mitbringen:
- Kommunikationsstärke,analytisches Denken, Problemlösungskompetenz und Hands-on-Mentalität.
- Fähigkeit zur evidenzbasierten Berichterstattung, klare Dokumentation und Beweissicherung
- Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Schrift und Wort.
- Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeit, ggf. Einsätze im Außendienst oder Dienstreisen
Weitere
- Sicherheitsüberprüfung Stufe 2 (SÜ2) erforderlich
- Bereitschaftzur kontinuierlichen Weiterbildung in relevanten Technologien undRechtsvorschriften.
Ihre Ansprechpersonen
für Rückfragen zum Aufgabengebiet
Frau Sense | Tel.: 0511 9873-6316
für Rückfragen zum
Auswahlverfahren
Herr Oberheide |
Tel.: 05021 844-2308
Polizeiakademie Niedersachsen
Bürgermeister-Stahn-Wall 9 31582 Nienburg/Weser
Zusatzinformationen
Wer wir sind, was uns wichtig ist, was wir
Ihnen bieten und Details über das Verfahren finden sie hier: * Gehalt der
Entgeltgruppe 14 TV-L: Einstiegsgehalt je nach Berufserfahrung 5.003 - 5.662
Euro pro Monat möglich, Anstieg durch Erfahrungsstufen auf 6.998 Euro * Gleitzeit sowie
30 Tage Urlaub/zus. freie Tage an Heiligabend und Silvester * Betriebliche
Altersvorsorge (VBL) und eine Jahressonderzahlung im November * Teilnahmemöglichkeit
am Präventionssport (bis 4 Std./Monat) * Gesundheitsangebote
(Vorträge, Kurse etc.) * Eine
Vollzeittätigkeit wird hier angestrebt. * Teilzeiteignung:
Mindestmaß an Wochenarbeitszeit (z.B. 30 Stunden) * Mobiles Arbeiten ist
grundsätzlich, aber eingeschränkt möglich, da eine Arbeit an Asservaten auf der
Dienststelle zwingend notwendig ist. Nach Einarbeitung ist es denkbar, dass
mobiles Arbeiten mit bis zu maximal zwei Tagen pro Woche gewährt werden
kann.
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