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Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Forschungsprojekt „BEPoCiT“

Vor 21 Tagen veröffentlicht
Vollzeit
Oldenburg
Unbefristet
Vor Ort
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Ihre Aufgaben

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sucht:

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Forschungsprojekt „BEPoCiT“

Vergütung

E13 TV-L

Stellenumfang

100% (teilzeitgeeignet)

Einrichtung

Fakultät I - Bildungs- und Sozialwissenschaften, Institut für Sozialwissenschaften

Dienstort

Oldenburg (Oldb)

Bewerbungsfrist

11.01.2026

Beschäftigungsbeginn

01.03.2026

Befristet

bis 28.02.2029

Über uns

Das Institut für Sozialwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg steht für interdisziplinäre Forschung und Lehre in Soziologie und Politikwissenschaft. Zu den Arbeits- und Forschungsschwerpunkten der Arbeitsgruppe “Soziologie sozialer Ungleichheiten“ (Leitung: Prof. Dr. Gundula Zoch) gehören u.a. die quantitativ-empirische Untersuchung von Ursachen und Folgen sozialer Ungleichheiten in Arbeit, Familie und Bildung im Kontext gesellschaftlichen Wandels.

Die Projektstelle ist Teil des Forschungsprojekts BEPoCiT (Bildung, Erwerbsleben & Politische Teilhabe - Chancen für eine inklusive Transformation), gefördert durch die Hans-Böckler-Stiftung. BEPoCiT untersucht, wie tiefgreifende strukturelle, technologisch-digitale, demografische und sozial-ökologische Transformationsprozesse im Erwerbskontext die politischen Einstellungen und Partizipation unterschiedlicher Erwerbstätigengruppen in Deutschland prägen. Auf Basis von quantitativen Längsschnittdaten soll empirisch untersucht werden

  • welche Transformationserfahrungen im Erwerbskontext relevant sind,
  • inwiefern diese Erfahrungen politische und soziale Einstellungen im Zeitverlauf prägen,
  • wie Bildung, Kompetenzen und betriebliche Strukturen diese Zusammenhänge moderieren,
  • welche Gruppen - etwa Niedrigqualifizierte, Migrant*innen, ältere Beschäftigte oder Mütter - besonderen Transformationsdruck erfahren,
  • inwiefern betriebliche Weiterbildung als Schutzfaktor im Transformationsprozess wirkt.

Ziel ist es, Risiko- und Schutzfaktoren zu identifizieren, die demokratische Teilhabe in Zeiten von Wandel und Unsicherheit beeinflussen, und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Ihre Aufgaben
  • Eigenständige und kooperative Forschung im Rahmen von BEPoCiT
  • Selbstständige quantitative Analysen von Panel- und verknüpften Betriebs-/Beschäftigtendaten (NEPS-ADIAB)
  • Entwicklung und Umsetzung eigener Forschungsideen innerhalb des Projektfokus
  • Vorbereitung und Veröffentlichung von Artikeln in internationalen, peer-reviewten Fachzeitschriften
  • Präsentation von Ergebnissen auf (inter-)nationalen Konferenzen und Workshops
  • Mitwirkung an Transferaktivitäten für außerwissenschaftliche Zielgruppen (z. B. Hans-Böckler-Stiftung, Gewerkschaften, Verbände, Politik)
  • Beiträge zum Projektmanagement (administrativ und organisatorisch)
  • Betreuung von studentischen Hilfskräften
Ihr Profil

Erforderlich ist / Einstellungsvoraussetzungen:

  • Ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master/Diplom (Uni)) der Sozialwissenschaften (Soziologie, Politik oder verwandte Disziplinen)
  • Exzellente Kenntnisse in der Ungleichheits- und Stratifizierungsforschung sowie ausgeprägtes Interesse am Forschungsfokus von BEPoCiT
  • Sehr gute Kenntnisse und Erfahrungen in der Datenaufbereitung und Analyse komplexer Befragungsdaten mit einschlägiger Statistiksoftware (z. B. Stata oder R), idealerweise mit kausalanalytischen Verfahren für Längsschnittdaten
  • Bereits publizierte oder zur Publikation eingereichte peer-reviewte Artikel in für das Projekt relevanten Themenfeldern
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift sowie die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte adressatengerecht in beiden Sprachen zu kommunizieren
  • Selbstständige, ziel- und ergebnisorientierte Arbeitsweise, sehr gute Koordinationsfähigkeiten und ausgeprägte Teamfähigkeit

Erwünscht sind / Von Vorteil sind

  • Erfahrung mit administrativen Betriebs-/Beschäftigtendaten, insbesondere des IAB
  • Erfahrungen in der Wissenschaftskommunikation
  • Bereitschaft zu Dienstreisen (national und international)
  • Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit mit angrenzenden Disziplinen
  • Genderkompetenz und Sensibilität für Diversität
Wir bieten
  • Mitarbeit in einem dynamischen, interdisziplinären und wertschätzenden Team mit hoher Sichtbarkeit in internationaler Forschung und Wissenschaftskommunikation
  • Große Gestaltungsspielräume für eigene Forschung und die Möglichkeit, die inhaltliche Agenda des Projekts aktiv mitzugestalten
  • Einbindung in nationale und internationale Kooperationen mit hoher gesellschafts- und politikrelevanter Ausrichtung
  • Ein exzellentes universitäres Umfeld mit Weiterbildungsangeboten und individueller Förderung für wissenschaftliche und außerakademische Karrierewege
  • Regelmäßige Teilnahme an internationalen Fachkonferenzen wird unterstützt; Forschungsaufenthalte im Ausland sind möglich
  • Ein förderndes, kollegiales Umfeld mit enger, verlässlicher Betreuung für eigene Qualifikationsziele und Drittmitteleinwerbungen
  • Flexible Arbeitszeiten, Telearbeit und mobiles Arbeiten (bis zu 80 %) zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Unser Anspruch

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Kontakt

Fragen zur Projektstelle beantwortet Ihnen gerne Prof. Gundula Zoch (gundula.zoch@uni-oldenburg.de).

Jetzt bewerben

Bitte senden Sie bis zum 11.01.2026 Ihre Bewerbung per E-Mail an

bewerbungen.sozialwissenschaften@uni-oldenburg.de)

Fügen Sie Ihren Unterlagen (bevorzugt in einem einzigen PDF-Dokument, Betreff “BEPoCiT-Bewerbung”) bitte hinzu:

  • Anschreiben, inkl. Darstellung Ihrer Forschungsinteressen und Motivation für die Bewerbung
  • Lebenslauf (ggfls. inkl. Publikationsliste und Vortragstätigkeiten)
  • Kopien relevanter Zeugnisse und Nachweise, ggfls. Arbeitszeugnisse
  • Kontaktdaten von zwei wissenschaftlichen Referenzen

Bitte fügen Sie Ihren Bewerbungsunterlagen außerdem bis zu zwei Arbeitsproben als separate Dokumente hinzu (veröffentlicht oder unveröffentlicht; bevorzugt alleinverfasst oder mit ausgewiesenem Eigenanteil, z. B. via AuthorCredits).

Die Vorstellungsgespräche sind voraussichtlich für den 26. Januar online geplant.

Vorteile an der Universität Oldenburg

30 Tage Urlaub

Sichere Vergütung nach Tarif

Betriebliche Altersvorsorge

Weiterbildungs­möglichkeiten

Flexible Arbeitszeit

Gesundheits­management

Mobiles Arbeiten

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Unterstützung bei der Kinderbetreuung

Hochschulsport

Zertifikat Fahrradfreundlicher Arbeitgeber

Dies ist eine auf dritten Jobbörsen gefundene Stellenanzeige. Wir bieten hierfür keinen Support, können diese aber jederzeit offline stellen. Für weitere Informationen: Datenschutzhinweise | Anzeige melden.
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